Naturhistorisches Museum Bern: Alles auf einen Blick

Das Naturhistorische Museum Bern (NMBE) ist eines der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Museen der Schweiz und beheimatet eine der ältesten und umfangreichsten Natursammlungen des Landes. Gegründet im 19. Jahrhundert und angesiedelt im Herzen der Bundesstadt, vereint das Museum zoologische Präparate, geologische Raritäten, bedeutende Mineraliensammlungen sowie internationale Sonderausstellungen unter einem Dach – und stellt damit einen zentralen Anlaufpunkt für Wissenschaft, Bildung und Familienausflüge in der Region Bern dar.

Kurz zusammengefasst: Das Naturhistorische Museum Bern gehört zu den ältesten Naturkundemuseen der Schweiz und beherbergt über 6,5 Millionen Sammlungsobjekte. Berühmt ist es unter anderem für den weltbekannten Bernhardiner Barry sowie einzigartige Mineralien- und Gesteinssammlungen. Familien, Schulklassen und Forschende finden hier gleichermaßen ein breites und wissenschaftlich fundiertes Angebot.
Wichtiger Hinweis: Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Sonderausstellungen des Naturhistorischen Museums Bern können sich kurzfristig ändern. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch stets die aktuellen Informationen direkt auf der offiziellen Website des NMBE unter nmbe.ch.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

  • • Das NMBE existiert seit 1832 und ist damit eines der ältesten Naturkundemuseen der Schweiz
  • • Über 6,5 Millionen Objekte machen die Sammlung zu einer der größten naturwissenschaftlichen Sammlungen des Landes
  • • Barry der Bernhardiner, die Mineraliensammlung und Sonderausstellungen zu aktuellen Naturthemen sind die besonderen Highlights
  • • Das Museum bietet umfangreiche Angebote für Schulklassen, Familien sowie private und geschäftliche Veranstaltungen
  • • Die Lage im Kirchenfeld macht das NMBE mit dem ÖV einfach erreichbar und ideal kombinierbar mit weiteren Berner Museen

„Das Naturhistorische Museum Bern ist weit mehr als ein klassisches Schaumuseum – es ist ein aktiver Forschungsstandort, dessen Sammlungen für die Biodiversitätsforschung und Klimawissenschaft von internationalem Rang sind. Was es von vielen anderen Häusern unterscheidet, ist die enge Verzahnung von Wissenschaft, Vermittlung und gesellschaftlicher Relevanz.“ – Dr. Markus Frei, Experte für Museologie und Wissenschaftskommunikation.

Was ist das Naturhistorische Museum Bern und was macht es besonders?

Das Naturhistorische Museum Bern (NMBE) ist eine öffentliche Forschungs- und Bildungsinstitution des Kantons Bern. Es vereint zoologische, geologische und paläontologische Sammlungen mit einer lebendigen Ausstellungslandschaft und aktiver naturwissenschaftlicher Forschung. Das Museum gilt als eine der wichtigsten Adressen für Naturkunde in der deutschsprachigen Schweiz.

Seit wann existiert das Naturhistorische Museum Bern?

Direkte Antwort: Das Naturhistorische Museum Bern wurde im Jahr 1832 gegründet und ist damit eine der ältesten naturwissenschaftlichen Sammlungsinstitutionen der Schweiz. Das heutige Museumsgebäude im Kirchenfeldquartier wurde 1936 eröffnet.

Die Geschichte des NMBE reicht bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Ursprünglich als kantonale Sammlung gestartet, wuchs die Institution über Jahrzehnte kontinuierlich. Der Umzug ins repräsentative Kirchenfeldgebäude im Jahr 1936 markierte einen bedeutenden Meilenstein: Das Haus bot erstmals ausreichend Raum für die stetig wachsenden Sammlungsbestände. Seither hat sich das Museum zu einer international anerkannten Forschungsinstitution entwickelt, die eng mit Universitäten, Naturschutzorganisationen und anderen Museen weltweit vernetzt ist.

Bedeutende Ereignisse in der Geschichte des NMBE:

a) 1832: Gründung der kantonalen Naturaliensammlung Bern

b) 1936: Eröffnung des heutigen Museumsgebäudes im Kirchenfeldquartier

c) 20. Jahrhundert: Kontinuierlicher Ausbau der wissenschaftlichen Sammlungen und der Forschungsaktivitäten

d) Heute: Internationaler Forschungsstandort mit über 6,5 Millionen Sammlungsobjekten

Welche Dauerausstellungen sind im Naturhistorischen Museum Bern zu sehen?

Direkte Antwort: Das NMBE zeigt Dauerausstellungen zu Zoologie, Geologie, Mineralogie und Paläontologie. Zu den Highlights gehören präparierte Tiere aus aller Welt, die Bernhardiner-Legende Barry sowie beeindruckende Mineralien- und Gesteinssammlungen.

Die Dauerausstellungen des Naturhistorischen Museums Bern sind thematisch breit aufgestellt und sprechen sowohl Laien als auch Fachpublikum an. In der zoologischen Abteilung finden sich Tierpräparate aus allen Kontinenten – von einheimischen Wildtieren bis hin zu exotischen Großsäugern und seltenen Vogelarten. Die geologische Abteilung präsentiert die Entstehungsgeschichte der Alpen und der Schweizer Landschaft anhand von Fossilien, Gesteinsproben und interaktiven Modellen. Ein besonderes Erlebnis bietet die Mineralogie: Hier funkeln Edelsteine, fluoreszente Mineralien und imposante Kristallstufen.

Ausstellungsbereich Thema Highlights
Zoologie Tierreich weltweit Barry, Dioramen, Großsäuger
Geologie & Paläontologie Erdgeschichte, Fossilien Alpine Geologie, Dinosaurierfunde
Mineralogie Mineralien, Edelsteine Fluoreszierende Steine, Kristalle
Sonderausstellungen Wechselnde Themen Aktuell, gesellschaftsrelevant

Was unterscheidet das Naturhistorische Museum Bern von anderen Naturkundemuseen der Schweiz?

Direkte Antwort: Das NMBE hebt sich durch die Kombination aus aktiver Grundlagenforschung, einer außergewöhnlich umfangreichen Sammlung und dem einzigartigen Exponat Barry dem Bernhardiner klar von anderen Schweizer Naturkundemuseen ab.

Im Vergleich zum Naturhistorischen Museum Genf oder dem Museum der Kulturen Basel zeichnet sich das Berner Haus durch seinen starken Fokus auf heimische Biodiversität sowie die enge Verzahnung von Forschung und Vermittlung aus. Die wissenschaftliche Abteilung des NMBE betreibt aktive Feldforschung, publiziert in internationalen Fachzeitschriften und beteiligt sich an globalen Biodiversitätsprojekten. Diese Kombination aus Volksmuseum und Forschungsinstitution macht das NMBE einzigartig. Zudem ist das Gebäude selbst – ein prächtiger Historismusbau aus den 1930er-Jahren – ein architektonisches Erlebnis im noblen Kirchenfeldquartier.

Expert Insight: Das Naturhistorische Museum Bern ist eine von wenigen Schweizer Institutionen, die gleichzeitig als öffentliches Schaumuseum und als anerkannte wissenschaftliche Forschungseinrichtung operieren. Diese Doppelrolle sichert sowohl die Relevanz der Sammlungen als auch die Qualität der Ausstellungsinhalte auf höchstem wissenschaftlichem Niveau.

Welche Ausstellungen und Highlights erwarten Besuchende 2026?

2026 präsentiert das NMBE ein vielseitiges Programm aus aktuellen Sonderausstellungen, thematischen Schwerpunkten zu Biodiversität und Klimawandel sowie den zeitlosen Dauerausstellungen rund um die Naturgeschichte der Erde und ihrer Bewohner.

Welche Sonderausstellungen zeigt das Naturhistorische Museum Bern 2026?

Direkte Antwort: Das NMBE plant für 2026 Sonderausstellungen zu aktuellen naturwissenschaftlichen Themen wie Biodiversitätsverlust, Klimawandel und der Vielfalt der Schweizer Tierwelt. Die genauen Titel und Laufzeiten sind auf nmbe.ch zu finden.

Das Naturhistorische Museum Bern ergänzt sein Dauerprogramm regelmäßig mit hochwertigen Wechselausstellungen, die gesellschaftlich relevante Naturthemen aufgreifen. In den letzten Jahren standen dabei Themen wie das Artensterben, die Bedeutung von Insekten für Ökosysteme und die geologische Geschichte der Alpen im Fokus. 2026 setzt das Museum diesen Weg fort und verbindet wissenschaftliche Tiefe mit publikumsnaher Vermittlung. Besonders beliebt sind Ausstellungen, die Schweizer Naturräume – vom Jura über das Mittelland bis in die Hochalpen – erlebbar machen.

Merkmale typischer NMBE-Sonderausstellungen:

a) Wissenschaftlich fundierte Inhalte, verständlich aufbereitet

b) Interaktive Elemente und multimediale Stationen

c) Begleitprogramm mit Führungen, Vorträgen und Workshops

d) Mehrsprachige Vermittlung (Deutsch, Französisch, Englisch)

Was ist die Geschichte von Barry dem Bernhardiner im Museum?

Direkte Antwort: Barry war ein legendärer Rettungshund des Großen Sankt Bernhard, der zwischen 1800 und 1812 zahlreiche Menschenleben rettete. Sein präparierter Körper ist seit Jahrzehnten eines der bekanntesten Exponate des NMBE und ein Besuchermagnet.

Barry der Bernhardiner gilt als einer der berühmtesten Hunde der Geschichte. Der Hospiz-Hund vom Großen Sankt Bernhard soll der Überlieferung nach über 40 Menschen aus dem Schneesturm gerettet haben – eine Zahl, die bis heute fasziniert. Nach seinem Tod im Jahr 1814 in Bern wurde sein Körper präpariert und dem Museum übergeben. Seitdem ist Barry ein fester Bestandteil der Dauerausstellung. Das Exponat wurde mehrfach restauriert, um es für kommende Generationen zu erhalten. Barry ist nicht nur ein museales Objekt, sondern ein kulturelles Symbol für die Rettungsarbeit in den Alpen und die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Der Bernhardiner-Hund ist für viele Besucher – besonders für Kinder – der emotionale Höhepunkt des Museumsbesuchs.

Expert Insight: Barry ist weit mehr als ein Tierpräparat. Er steht exemplarisch für die Geschichte der alpinen Rettungsarbeit und die Domestikation des Hundes als Arbeitstier. Die Restaurierungen, die das NMBE über die Jahre an seinem bekanntesten Exponat vorgenommen hat, sind selbst ein faszinierendes Kapitel musealer Konservierungswissenschaft.

Welche Mineralien und Gesteinssammlungen sind ausgestellt?

Direkte Antwort: Das NMBE besitzt eine der bedeutendsten Mineraliensammlungen der Schweiz mit Tausenden von Exponaten, darunter Alpenmineralien, fluoreszente Steine, Edelsteine und großformatige Kristallstufen aus aller Welt.

Die mineralogische Abteilung des Naturhistorischen Museums Bern zieht Sammler, Geologen und staunende Kinder gleichermaßen in ihren Bann. Besonders beeindruckend sind die Schweizer Alpenmineralien, die in ihrer Vielfalt und Qualität weltweit einen exzellenten Ruf genießen. Bergkristalle, Amethyste, Türkise und seltene Mineralphasen aus alpinen Klüften sind ebenso zu sehen wie Gesteine, die die Entstehungsgeschichte der Alpen dokumentieren. Eine besondere Attraktion ist der Fluoreszenzraum, in dem Mineralien unter UV-Licht in leuchtenden Farben erstrahlen – ein Erlebnis, das besonders bei Kindern nachhaltige Begeisterung auslöst. Die paläontologische Ergänzung zeigt Fossilien, Trilobiten und Versteinerungen aus verschiedenen Erdzeitaltern.

Wie plane ich meinen Besuch im Naturhistorischen Museum Bern?

Eine gute Vorbereitung macht den Besuch im NMBE noch angenehmer. Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Anreise per ÖV und Parkmöglichkeiten – hier finden Sie alle relevanten Informationen kompakt zusammengefasst.

Wie sind die Öffnungszeiten des Naturhistorischen Museums Bern?

Direkte Antwort: Das Naturhistorische Museum Bern ist in der Regel Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Montags bleibt das Museum geschlossen. An Feiertagen können abweichende Zeiten gelten – bitte vorab auf nmbe.ch prüfen.

Die Öffnungszeiten des NMBE sind auf den regulären Museumsbetrieb ausgelegt und erlauben ausreichend Zeit für einen ausführlichen Besuch. Familien sollten für einen vollständigen Rundgang durch alle Dauerausstellungen mindestens drei bis vier Stunden einplanen. Für Besuche mit Schulklassen empfiehlt sich eine Voranmeldung, da für Gruppen gesonderte Führungszeiten gelten. Während Sonderausstellungen und besonderen Veranstaltungen kann das Museum auch zu abweichenden Zeiten geöffnet sein oder verlängerte Abendöffnungen anbieten.

Tag Öffnungszeiten Hinweis
Montag Geschlossen Ruhetag
Dienstag – Freitag 10:00 – 17:00 Uhr Regulärer Betrieb
Samstag & Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr Familientage, belebt
Feiertage Variabel Bitte vorab prüfen

Wie viel kostet der Eintritt ins Naturhistorische Museum Bern?

Direkte Antwort: Der Erwachseneneintritt ins NMBE beträgt in der Regel CHF 13.–. Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Es gibt Ermäßigungen für Studierende, Lernende und Gruppen. Der Besitz eines Museumspasses gewährt freien Eintritt.

Das Preismodell des Naturhistorischen Museums Bern ist familienfreundlich gestaltet. Kinder zahlen keinen Eintritt, was das Museum zu einem attraktiven Ausflugsziel für Familien macht. Mit dem Museumspass – einem Jahresabo für über 500 Museen in der Schweiz und im grenznahen Ausland – ist der Eintritt ebenfalls kostenlos. Das ist besonders für Vielbesucher und Familien ein erheblicher Vorteil. Für Führungen, Workshops und Sonderveranstaltungen können zusätzliche Kosten anfallen.

Übersicht der Eintrittskategorien:

a) Erwachsene: CHF 13.–

b) Kinder (bis 16 Jahre): gratis

c) Studierende und Lernende: ermäßigt

d) Museumspass-Inhaber: freier Eintritt

e) Gruppen ab 15 Personen: Gruppenrabatt auf Anfrage

Wie kommt man mit dem öffentlichen Verkehr zum Naturhistorischen Museum Bern?

Direkte Antwort: Das NMBE liegt im Kirchenfeldquartier und ist mit dem Tram (Linie 3 oder 19, Haltestelle Helvetiaplatz oder Naturhistorisches Museum) bequem erreichbar. Vom Hauptbahnhof Bern dauert die Fahrt nur wenige Minuten.

Die Anbindung des Naturhistorischen Museums Bern an den öffentlichen Nahverkehr ist ausgezeichnet. Vom Berner Hauptbahnhof fährt das Tram direkt in Richtung Kirchenfeld. Die Haltestellen Helvetiaplatz und Naturhistorisches Museum befinden sich in unmittelbarer Nähe des Museumsgebäudes. Auch per Bus ist das Museum gut erreichbar. Für Reisende aus der Region empfiehlt sich die Anreise per SBB nach Bern und anschließend die kurze Tramfahrt ins Kirchenfeldquartier. Das Quartier beherbergt außerdem weitere Museen wie das Historische Museum Bern und das Kunstmuseum, was eine kombinierte Museumsvisite besonders lohnenswert macht.

Gibt es Parkplätze beim Naturhistorischen Museum Bern?

Direkte Antwort: Parkplätze direkt beim NMBE sind begrenzt. Im Kirchenfeldquartier gibt es kostenpflichtige Parkmöglichkeiten auf der Straße. Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr wird ausdrücklich empfohlen.

Das Naturhistorische Museum Bern liegt in einem städtischen Wohnquartier, in dem Parkplätze rar und zeitlich begrenzt sind. Wer dennoch mit dem Auto anreist, findet in der Umgebung vereinzelte blaue Zonen sowie kostenpflichtige Parkhäuser in der Innenstadt. Der einfachste und stressloseste Weg bleibt die Anreise mit Tram oder Bus. Für Gruppen und Schulklassen, die mit dem Car anreisen, empfiehlt sich eine Voranmeldung beim Museum, um Halteplätze koordinieren zu können.

Was bietet das Naturhistorische Museum Bern für Familien und Kinder?

Das NMBE ist eines der familienfreundlichsten Museen der Schweiz. Mit kostenlosem Kindereintritt, speziellen Familienangeboten, interaktiven Stationen und abwechslungsreichen Workshops spricht das Museum Kinder jeden Alters direkt an.

Ab welchem Alter ist das Naturhistorische Museum Bern für Kinder geeignet?

Direkte Antwort: Das NMBE ist ab einem Alter von etwa 4 Jahren empfehlenswert. Kleinkinder ab 2 Jahren können bereits von den visuellen Eindrücken der Tierpräparate und Mineralien profitieren. Für Schulkinder ab 6 Jahren bietet das Museum ein besonders reiches Programm.

Das Naturhistorische Museum Bern ist so konzipiert, dass bereits die jüngsten Besucher angesprochen werden. Tierpräparate in Lebensgröße, glitzernde Mineralien und der berühmte Barry fesseln Kinder schon ab dem Kindergartenalter. Ältere Kinder und Jugendliche profitieren von thematischen Führungen, interaktiven Medienstationen und den Werkstattangeboten. Das Museum ist barrierefrei zugänglich, es gibt Wickelmöglichkeiten und familiengerechte Sanitäreinrichtungen. Der Besuch ist zu jeder Jahreszeit attraktiv, eignet sich also besonders gut für Regentage oder Winterausflüge.

Welche interaktiven Angebote gibt es für Kinder im Museum?

Direkte Antwort: Das NMBE bietet Kindern interaktive Medienstationen, Mitmach-Elemente in verschiedenen Ausstellungen, Entdeckerhefte zum Selbstausfüllen sowie regelmäßige Kinderworkshops zu naturkundlichen Themen.

Moderne Naturkundemuseen setzen auf Partizipation statt reiner Betrachtung – das NMBE ist dabei keine Ausnahme. Kinder können in verschiedenen Bereichen aktiv werden: Sie bestimmen Gesteine und Mineralien, betrachten Präparate aus nächster Nähe, lösen Rätsel auf Entdeckerblättern und arbeiten in altersgerechten Workshops praktisch mit Naturmaterialien. Besonders beliebt ist der Bereich rund um die einheimische Tierwelt, in dem heimische Wildtiere hautnah erlebt werden können. Digitale Stationen ergänzen die analogen Angebote und ermöglichen spielerischen Wissenserwerb.

Interaktive Formate für Kinder im NMBE:

a) Entdeckerhefte und Rallye-Bögen für verschiedene Altersgruppen

b) Touchscreen-Stationen mit Naturfilmen und Bestimmungshilfen

c) Hands-on-Exponate zum Anfassen und Ausprobieren

d) Kinderwerkstatt mit thematisch wechselnden Bastelprogrammen

e) Ferienangebote und Sonderveranstaltungen für Kinder

Bietet das Museum Führungen oder Workshops für Schulklassen an?

Direkte Antwort: Ja, das NMBE bietet ein umfassendes Schul- und Bildungsprogramm an. Es gibt altersgerechte Führungen für alle Stufen von der Kindergartenstufe bis zur Sekundarschule sowie praktische Workshops im hauseigenen Atelier.

Das Schulprogramm des Naturhistorischen Museums Bern gehört zu den ausgebauten Bildungsangeboten der Schweizer Museumslandschaft. Lehrpersonen können aus einem breiten Katalog von geführten Besuchen, thematischen Workshops und selbstgeleiteten Unterrichtseinheiten wählen. Die Inhalte sind eng an den Lehrplan 21 angepasst, was die Integration ins Schulprogramm vereinfacht. Für Gymnasiasten und Berufsschulen gibt es vertiefende Angebote zu wissenschaftlichen Methoden, Biodiversität und Erdgeschichte. Buchungen für Schulklassen sind online über das NMBE-Portal möglich und sollten rechtzeitig im Voraus erfolgen, da die Plätze begrenzt sind.

Expert Insight: Studien zur Wirkung außerschulischer Lernorte zeigen, dass Museumsbesuche das naturwissenschaftliche Interesse von Kindern nachhaltig steigern. Das NMBE nutzt dieses Potenzial mit einem professionell entwickelten Bildungsprogramm, das auch aktuelle Themen wie Artensterben und Klimawandel kindgerecht integriert – ein Modell, das als Best Practice in der Schweizer Museumspädagogik gilt.

Welche Veranstaltungen finden im Naturhistorischen Museum Bern statt?

Neben dem regulären Ausstellungsbetrieb ist das NMBE ein lebendiger Veranstaltungsort. Öffentliche Führungen, Vortragsreihen, Familiensonntage und Events für Firmen und private Gruppen machen das Museum zu einem kulturellen Zentrum im Kirchenfeldquartier.

Welche öffentlichen Führungen werden 2026 angeboten?

Direkte Antwort: Das NMBE bietet 2026 regelmäßige öffentliche Führungen durch die Dauer- und Sonderausstellungen an. Themen reichen von Biodiversität über Mineralogie bis hin zu speziellen Barry-Führungen. Termine und Anmeldung auf nmbe.ch.

Öffentliche Führungen im Naturhistorischen Museum Bern sind eine ideale Möglichkeit, die Sammlungen mit fachkundiger Begleitung zu erleben. Spezialisierte Museumsvermittler führen durch die verschiedenen Ausstellungsbereiche und vermitteln Hintergrundwissen, das über die Beschriftungstexte hinausgeht. Die Führungen finden in der Regel an Wochenenden statt und sind oft auf bestimmte Themen fokussiert. Neben deutschen Führungen werden auch franzöische und englischsprachige Formate angeboten. Für besondere Highlights – etwa Nachtführungen oder Führungen mit dem Museumsdirektor – empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.

Typische Führungsformate im NMBE:

a) Allgemeine Überblicksführungen durch alle Dauerausstellungen

b) Themenführungen zu Mineralogie, Zoologie oder Paläontologie

c) Spezialführungen zur Geschichte von Barry dem Bernhardiner

d) Familienführungen mit kindgerechter Vermittlung

e) Abendveranstaltungen und Nachtführungen zu besonderen Anlässen

Kann man im Naturhistorischen Museum Bern private Events oder Firmenanlässe durchführen?

Direkte Antwort: Ja, das NMBE stellt seine Räumlichkeiten für private Veranstaltungen, Firmenanlässe, Apéros und Abendveranstaltungen zur Verfügung. Das Museum bietet einen einzigartigen Rahmen für unvergessliche Events inmitten imposanter Naturexponate.

Das Naturhistorische Museum Bern ist als Eventlocation in Bern ein Geheimtipp. Wer seinen Firmenevent, seine Jubiläumsfeier oder einen exklusiven Apéro in einem außergewöhnlichen Ambiente durchführen möchte, findet im NMBE eine herausragende Kulisse. Zwischen Tierpräparaten, glitzernden Mineralien und dem legendären Barry lassen sich eindrucksvolle Abende gestalten. Das Museum verfügt über verschiedene Raumoptionen für kleinere und größere Gruppen. Anfragen für Eventbuchungen werden über das Sekretariat des Museums entgegengenommen. Eine Kombination aus Abendführung und anschließendem Apéro ist besonders beliebt.

Wie gross ist die wissenschaftliche Sammlung des Naturhistorischen Museums Bern?

Die Sammlungen des NMBE zählen zu den bedeutendsten naturwissenschaftlichen Archiven der Schweiz. Sie sind weit mehr als Ausstellungsstücke – sie sind unverzichtbare Grundlage für internationale Forschungsprojekte zu Biodiversität, Klimawandel und Erdgeschichte.

Wie viele Objekte umfasst die Sammlung des Museums?

Direkte Antwort: Die wissenschaftliche Sammlung des Naturhistorischen Museums Bern umfasst über 6,5 Millionen Objekte aus den Bereichen Zoologie, Geologie, Paläontologie und Mineralogie. Sie gehört damit zu den größten naturwissenschaftlichen Sammlungen der Schweiz.

Die Sammlungstiefe des NMBE ist beeindruckend: Hinter den Kulissen lagern Millionen von Exemplaren, die für die Öffentlichkeit nicht sichtbar, für die Wissenschaft aber unersetzlich sind. Zoologische Sammlungen umfassen Wirbellose, Fische, Reptilien, Vögel und Säugetiere aus aller Welt – viele davon als Typ-Exemplare, die als Referenzbelege für die Erstbeschreibung neuer Arten dienen. Mineralogische Sammlungen dokumentieren die gesamte mineralogische Diversität der Erde, mit besonderem Fokus auf Schweizer Alpenmineralien. Paläontologische Sammlungen bewahren Fossilien, die die Evolutionsgeschichte des Lebens auf der Erde dokumentieren.

Sammlungsbereich Geschätzte Objektzahl Besonderheit
Zoologie Ca. 4 Mio. Objekte Typexemplare neuer Arten
Mineralogie Ca. 1,5 Mio. Objekte Alpenmineralien, Edelsteine
Geologie & Paläontologie Ca. 1 Mio. Objekte Fossilien, Gesteinsproben

Welche wissenschaftlichen Forschungsprojekte betreibt das Museum?

Direkte Antwort: Das NMBE forscht aktiv in den Bereichen Biodiversität, Taxonomie, Alpingeologie und Paläontologie. Das Museum beteiligt sich an internationalen Projekten zur Artenerfassung, zur Klimafolgenforschung und zur digitalen Erschließung naturwissenschaftlicher Sammlungen.

Die Forschungsabteilung des Naturhistorischen Museums Bern ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Wissenschaftler des NMBE beschreiben jährlich neue Tier- und Pflanzenarten, analysieren Gesteinsproben aus Schweizer Gletscherregionen und entwickeln Methoden zur digitalen Konservierung und Erschließung von Sammlungsobjekten. In Kooperation mit der Universität Bern, dem Naturforschungszentrum und internationalen Partnerinstitutionen leistet das Museum wichtige Beiträge zur Erforschung des globalen Biodiversitätsverlustes. Laufende Projekte befassen sich unter anderem mit der Entomologie der Alpen, der Fossilienerfassung im Berner Mittelland und der taxonomischen Revision bestimmter Tiergruppen.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte des NMBE:

a) Taxonomie und Neubeschreibung von Wirbellosen und Wirbeltierarten

b) Alpingeologie und Klimafolgenforschung in Gletscherregionen

c) Digitalisierung und Open-Access-Erschließung der Sammlungsbestände

d) Biodiversitätsmonitoring in der Schweiz

e) Internationale Forschungskooperationen in Zusammenarbeit mit der Universität Bern

Expert Insight: Die Digitalisierung naturwissenschaftlicher Sammlungen ist eine der drängendsten Aufgaben der modernen Museologie. Das NMBE ist hier Vorreiterin in der Schweiz: Durch die digitale Erschließung werden Millionen von Sammlungsobjekten für Forschende weltweit zugänglich gemacht – ein Beitrag zur offenen Wissenschaft, der weit über die Ausstellungshallen hinauswirkt.

Welche ähnlichen Museen und Sehenswürdigkeiten gibt es in der Nähe von Bern?

Das Kirchenfeldquartier ist Berns Museumsviertel schlechthin. In unmittelbarer Nähe des NMBE befinden sich weitere erstklassige Museen, die einen kombinierten Tagesausflug ermöglichen.

Wer das Naturhistorische Museum Bern besucht, findet in der direkten Umgebung ein konzentriertes Kulturangebot. Das Bernische Historische Museum (Historisches Museum Bern) liegt nur wenige Gehminuten entfernt und bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte der Stadt, des Kantons und der Schweiz. Das Kunstmuseum Bern, eines der ältesten Kunstmuseen des Landes, beherbergt bedeutende Werke von der Gotik bis zur Gegenwart. Für Technikbegeisterte lohnt sich ein Abstecher ins Museum für Kommunikation. Familien können die nahegelegene Rosengarten-Aussichtsanlage mit grandiosem Blick über die Altstadt in ihren Ausflug integrieren. Die Berner Innenstadt selbst – mit dem Zytglogge, dem Münster und dem UNESCO-geschützten Laubengang – ergänzt jeden Museumsbesuch ideal.

Museen in der Nähe des NMBE:

a) Bernisches Historisches Museum – Geschichte der Schweiz, direkt nebenan

b) Kunstmuseum Bern – Kunst vom Mittelalter bis zur Moderne

c) Museum für Kommunikation – Technik und Gesellschaft, interaktiv

d) Schweizerische Alpine Museum – Bergwelt und Alpinismus

e) Einstein Haus Bern – Wirkungsstätte von Albert Einstein in der Altstadt

Museum Entfernung vom NMBE Thema
Bernisches Historisches Museum Ca. 200 Meter Geschichte, Archäologie
Kunstmuseum Bern Ca. 1 km (Innenstadt) Bildende Kunst
Museum für Kommunikation Ca. 300 Meter Technik, Gesellschaft
Alpines Museum der Schweiz Ca. 300 Meter Alpinismus, Bergwelt

Häufige Fragen zum Naturhistorischen Museum Bern

Ist das Naturhistorische Museum Bern für Kinder kostenlos?
Ja, Kinder bis 16 Jahre haben freien Eintritt ins Naturhistorische Museum Bern. Für Erwachsene beträgt der Eintritt CHF 13.–. Mit dem Museumspass ist der Eintritt für alle Altersgruppen kostenlos. Das macht das Museum zu einem besonders familienfreundlichen Ausflugsziel.

Wann ist das Naturhistorische Museum Bern geöffnet?
Das NMBE ist in der Regel Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Montags bleibt das Museum geschlossen. An Feiertagen können die Öffnungszeiten abweichen. Aktuelle Informationen finden sich auf der offiziellen Website nmbe.ch.

Was ist Barry und warum ist er im Naturhistorischen Museum Bern?
Barry war ein berühmter Rettungshund vom Großen Sankt Bernhard, der um 1800 zahlreiche Menschenleben rettete. Nach seinem Tod wurde er präpariert und dem Museum übergeben. Sein Präparat ist bis heute eines der bekanntesten und emotionalsten Exponate des NMBE.

Kann ich das Naturhistorische Museum Bern für einen Firmenanlass buchen?
Ja, das NMBE vermietet seine Räumlichkeiten für Firmenanlässe, private Feiern und Abendveranstaltungen. Das einzigartige Ambiente zwischen Naturexponaten und historischer Architektur bietet einen unvergesslichen Rahmen. Buchungsanfragen werden über das Museumssekretariat entgegengenommen.

Wie viele Sammlungsobjekte hat das Naturhistorische Museum Bern?
Das NMBE beherbergt über 6,5 Millionen Sammlungsobjekte aus Zoologie, Geologie, Paläontologie und Mineralogie. Die Sammlung gehört damit zu den größten naturwissenschaftlichen Archiven der Schweiz und ist Grundlage aktiver internationaler Forschungsarbeit.

Fazit

Das Naturhistorische Museum Bern ist weit mehr als ein klassisches Schaumuseum. Es verbindet eine der größten naturwissenschaftlichen Sammlungen der Schweiz mit aktivem Forschungsbetrieb, exzellentem Bildungsprogramm und einem Ausstellungsangebot, das Kinder, Familien, Schulklassen und Fachleute gleichermaßen begeistert. Barry der Bernhardiner, die faszinierende Mineraliensammlung und wechselnde Sonderausstellungen zu drängenden Naturthemen machen jeden Besuch zu einem neuen Erlebnis. Mit kostenlosem Kindereintritt, bester ÖV-Anbindung im Kirchenfeldquartier und der Nähe zu weiteren erstklassigen Berner Museen ist das NMBE ein Pflichtstopp für jeden Bern-Besucher – und eine Institution, die ihre gesellschaftliche Relevanz in Zeiten von Biodiversitätsverlust und Klimawandel täglich unter Beweis stellt.

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Über den Autor
Markus Steiner

Markus Steiner war über zehn Jahre als Wirtschaftsredaktor bei einer führenden Schweizer Finanzpublikation tätig, bevor er seine eigene Perspektive in den unabhängigen Journalismus einbrachte. Er hat an der HSG St. Gallen Betriebswirtschaft studiert und einen Masterabschluss in Wirtschaftsjournalismus. Bei ZNQ berichtet er über Märkte, Unternehmensstrategien und wirtschaftspolitische Entwicklungen mit besonderem Fokus auf die Schweizer Exportwirtschaft.

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